Bachelor of Science in Mathematik, PO 2012

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zum Studiengang "Bachelor of Science in Mathematik" an der Universität Freiburg. Falls Fragen offen bleiben, können Sie sich gerne an die ↷ Studienberatung wenden (e-mail: studienberatung@math.uni-freiburg.de).

Kurzbeschreibung:
Der Studiengang ist dreijährig und deutschsprachig. Nach grundlegenden Vorlesungen in Analysis und Linearer Algebra und Einführungen in einige wichtige Teilgebiete der Mathematik lässt der Studiengang große Freiräume in der Wahl weiterführender Veranstaltungen und des Themas der Bachelor-Arbeit. Ein Anwendungfach (z.B. Informatik, Physik, Wirtschaftwissenschaften, Philosophie und viele mehr), Schlüsselqualifikationen und ein großzügiger Wahlbereich runden den Studiengang ab. Typischerweise schließt sich der ↷ Master of Science in Mathematik an.

(A) Studienbeginn, Zulassung und Bewerbung:

Studienbeginn ist nur zum Wintersemester möglich. Der Studiengang ist nicht zulassungsbeschränkt; die Einschreibung ist für Bildungsinländer/innen bis etwa eine Woche vor Vorlesungsbeginn im Oktober möglich. Eine vorherige Bewerbung ist nicht nötig. Es gibt keine gesonderte Einschreibung für das Anwendungsfach.

(B) Informationen zum Studiengang:

Aufbau des Studiums: siehe unten

Anwendungsfächer:

  • Studienpläne der "Standard-Anwendungsfächer" Informatik, Physik, VWL, BWL und Biologie: siehe unten
  • Liste bereits vorgekommener "Sonder-Anwendungsfächer": siehe unten
  • ▤ Merkblatt für Sonderanwendungsfächer (pdf)

Modulhandbuch (inklusive Informationen zur Studiengestaltung): ↷ Seite Modulhandbücher

Prüfungsordnung: siehe unter "Satzungen" auf der ↷ Studienportalsseite

Prüfungen und Prüfungsanmeldung:

Studienverlauf:

(C) Nützliche Links:

(D) Gliederung und Aufbau des Studiums

Sem
MATHEMATIK
mindestens 120 ECTS-Punkte
BOK
20–28 ECTS-Punkte
ANWEN-
DUNGSFACH
1 Analysis I (9 P) Lineare Algebra I (9 P)
fester Studienplan
pro Fach

(siehe unten oder im Modul- handbuch)

(12–22 ECTS-Punkte, je nach Fach)
2 Analysis II (9 P) Lineare Algebra II (9 P) Programmier-
praktikum
(4 P)
mündl. Prüfung LA I–II
3 Analysis III (9 P)
Numerik (9 P)

Stochastik (9 P)
Proseminar (3 P)
mündl. Prüfung Analysis I–III Praktische Übung
zur Numerik
(3 P)
4 weiterführende Vorlesung (9 P) Reine Mathematik Praktische Übung
zur Stochastik
(3 P)
5 weiterführende Vorlesung (9 P) weiterführende Vorlesung (9 P)

Wahlmodule
(0–20 P)
6 weiterführende Vorlesung (9 P) Bachelor-Arbeit (12 P) Bachelor-Seminar (3 P)
1–6 weitere Module in Mathematik (mindestens 9 P) Kurse am ZfS (4–12 P)

Das Bachelor-Studium umfasst 180 ECTS-Punkte (Regelstudienzeit 6 Semester) und besteht in Freiburg aus folgenden drei bis vier Teilen:

  1. Mathematik (mindestens 120 Punkte inklusive Bachelor-Arbeit)
  2. Anwendungsfach (12 bis 22 Punkte, je nach gewähltem Fach)
  3. Wahlmodule (optional, 0 bis 20 Punkte)
  4. Module im Bereich "BOK" ("Berufsfeldorientierte Kompetenzen", 20 bis 28 Punkte)

Der Studiengang zeichnet sich durch eine große Flexibilität in der Gestaltung des Studiums aus. Sie können verschiedene Schwerpunkte setzen, z.B. (in Klammern ECTS-Punkte):

  • "Schwerpunkt Mathematik" (ca. 140 Mathematik, ca. 20 Anwendungsfach, 20 BOK)
  • "Großes Anwendungsfach" (ca. 120 Mathematik, ca. 40 Anwendungsfach und Wahlmodule im gleichen Fach, 20 BOK)
  • "Zwei Anwendungsfächer" (ca. 120 Mathematik, ca. 20 im Anwendungsfach, 20 Wahlmodule aus einem anderen Fach, 20 BOK) – allerdings ist nur eines "offizielles" Anwendungsfach
  • Bachelor mit "studium generale" (z.B. ca. 120 Mathematik, ca. 20 im Anwendungsfach, 16 Wahlmodule in verschiedenen Fächern, 24 BOK)

In Mathematik hört man zunächst die Grundvorlesungen in Analysis und Linearer Algebra; darauf aufbauend die einführenden Vorlesungen in Stochastik und Numerik. Ab dem 3. Semester gibt es eine Auswahl weiterführender (im Modulhandbuch beschriebener) Vorlesungen aus den in Freiburg vertretenen ↷ Schwerpunktgebieten. Eine hiervon muss aus der Reinen Mathematik (einschließlich Mathematischer Logik) sein, z.B. Algebra und Zahlentheorie, elementare Differentialgeometrie, Funktionentheorie, Mathematische Logik, Topologie. Hinzu kommen die zum Bereich BOK zählenden Seminare und Praktischen Übungen am Computer. Zum Abschluss schreibt man in Mathematik die Bachelor-Arbeit.

Im Anwendungsfach studiert man ein fest vorgegebenes Pflichtprogramm (vgl. Übersicht weiter unten). Übliche Anwendungsfächer sind Informatik, Physik, BWL, VWL und Biologie. Andere Anwendungsfächer sind auf Antrag möglich (z.T. mit beschränkter Platzzahl), z.B. gab es bereits Bioinformatik, Chemie, Geowissenschaften, Hydrologie, Philosophie, Politikwissenschaften, Psychologie, Soziologie. Weitere Anwendungsfächer können u.U. eingerichtet werden; die betroffene Fakultät muss dann zustimmen und es muss zunächst ein passender Studienplan erstellt werden.

Mit den Wahlmodulen kann das Anwendungsfach ausgebaut werden oder es können andere Interessensgebiete abgedeckt werden. Dieser Bereich eröffnet auch die Möglichkeit, zunächst in verschiedene der üblichen Anwendungsfächer hineinzuschnuppern, bevor man sich für eines entscheidet.
Bitte im Einzelfall nachfragen, ob eine Veranstaltung als fachfremdes Wahlmodul in Frage kommt!

Von den mindestens 20 Punkten im Bereich BOK sind 16 Punkte festgelegt durch mehrere Computerpraktika sowie ein Proseminar und das Bachelor-Seminar. Weitere Module können aus dem reichhaltigen Programm des ↷ Zentrums für Schlüsselqualifikationen (ZfS) absolviert werden, z.B. LaTeX-Kurse, Sprachkurse oder auch ein begleitetes Berufspraktikum.

Die Prüfungen erfolgen studienbegleitend, d.h. es gibt keine gesonderte Abschlussprüfung. Mit erfolgreich bestandenem Studium erhält man den akademischen Grad "Bachelor of Science" verliehen. An das Bachelor-Studium kann sich ein ↷ Master-Studium anschließen.

Übersicht über die Studienverläufe in den Standard-Anwendungsfächern (Details und Erläuterungen im Modulhandbuch; in Klammern ECTS-Punkte):

FACH


Sem
BIOLOGIE
20-22 Punkte
INFORMATIK
18 Punkte
PHYSIK
20 Punkte
BWL
18 Punkte
VWL
20-22 Punkte
jeweils zur Wahl: 3 der 4 Semester
1 Zellbiologie (6) Einführung in die Programmierung (8) Experimental-
physik I
(8)
Unternehmens- theorie (6) Einführung in die VWL (4)
Mikro- ökonomik I (4)
2 Weiteres Modul (8) Experimental-
physik II
(8)
Investition und Finanzierung (6) Mikro- ökonomik II (8)
3 Weiteres Modul (6-8) oder im 4.Sem Syteme I (4) oder im 1.Sem Physiklabor für Naturwissen- schaftler (4) Produktion und Absatz (6) Makro- ökonomik I (6)
Software- praktikum (6) oder im 5.Sem
4 Die Auswahl für die weiteren Module in Biologie ist im Modulhandbuch beschrieben alternativ zum Softwarepraktikum:
Fortgeschrittene Programmierung (6) oder im 2.Sem
Unternehmens- rechnung (6) Makro- ökonomik II (6)


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